
Tolloy Elisabeth
Kunsttherapeutin zu sein, ist genau das, was ich immer wollte. Nur wusste ich zuerst gar nicht, dass es diesen Beruf überhaupt gibt. So widmete ich mich zunächst dem sozialen Bereich als Dipl. Krankenschwester mit Schwerpunkt Unfallchirurgie. Den kreativen Ausdruck suchte ich als Innenarchitektin und arbeitete jahrelang in der architektonischen Projektleitung. Die Verbindung zwischen dem sozial-therapeutischen und dem kreativen Ausdruck fand ich schließlich im Studium der interdisziplinären Kunsttherapie und Kreativpädagogik an der internationalen Hochschule in Calw, Deutschland.
Mein beruflicher Werdegang veranlasst mich in meiner kunsttherapeutisch-kreativpädagogischen Arbeit zum Bauen von Brücken zwischen den kreativen, sozialen und organisatorischen Bereichen. Ich lege großen Wert auf eine Brücke zwischen den Theorien, der Erfahrung und der praktischen Umsetzung. Intensive Recherchen wissenschaftlicher Ansätze dienen mir als Grundlagen für meine praktische Arbeit. In meinen Interventionen ist das Kreieren geprägt von spielerischem Ausprobieren und neugierigem Entdecken. Werke entstehen dabei fast von selbst. Die Betonung lege ich auf das sensible Sehen, Erkennen, Entscheiden und Handeln. Die Eröffnung neuer Perspektiven ermöglicht ein subtiles Bewegen, eine Veränderung.
Das Ziel meiner kunsttherapeutisch-kreativpädagogischen Arbeit ist das Begleiten meiner KlientInnen auf deren Weg zu Neuem; zu Stärke, Hoffnung, Orientierung, Lösung und Linderung eines Leidensdruckes.
Seit 2006 Mitglied des Österreichischen Berufsverbandes für Kunst- und Kreativitätstherapie act – austrian association of art and creativity therapy.

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